Das war das Pressefest 2010!
Wo man singt, da laß Dich nieder...
Riesenerfolg: das DS-Pressefest in Jänkendorf / Weit über 2000 Gäste trotz Dauerregen
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Der Wettergott hatte ein Einsehen: zumindest während der Eröffnung des DS-Pressefestes regnete es nicht, so daß die Gäste, die im großen Halbrund die Bühne umstanden, immerhin eine halbe Stunde lang nicht naß wurden.

Denn fast die ganze restliche Zeit des Festes über regnete es: mal mehr, mal weniger, mal setzte es heftige Schauer, dann wieder gab es Nieselregen. Der guten Stimmung der rund 2000 Gäste, die sich um 14 Uhr in Jänkendorf nahe dem niederschlesischen Niesky eingefunden hatten, tat es keinen Abbruch. Viele waren schon viel früher da, stärkten sich, begrüßten alte Bekannte, standen an den Bier- und Würstelbuden zusammen.
Punkt 14 Uhr trat dann NPD-Bundespressesprecher Klaus Beier ans Mikrophon und übergab nach einer kurzen Begrüßung das Wort an DS-Chefredakteur Karl Richter. Dieser erinnerte in einer kurzen, aber fulminanten Rede an das letzte Pressefest vor vier Jahren und daran, daß sich seither unheimlich viel im nationalen Politikbereich der Bundesrepublik getan habe. Doch an diesem Tag gehe es auch einmal ums Feiern und Kraftschöpfen.

»Den Kampf nimmt uns keiner ab!«

Das DS-Pressefest 2010 solle aber auch das Bekenntnis zum nationalen Widerstand in der Bundesrepublik dokumentieren: »Denn es ist im Völkerleben nicht anders als im Leben des einzelnen, wo es Dinge gibt, die einen gesund-erhalten und kräftigen, und Dinge, die nichts zu suchen haben in unserem Körper.
Wir alle hier auf diesem Platz heute sind der organisierte Widerstand gegen die Mächte der Zerstörung und des Verfalls, der Korruption und des Verrates an diesem Volk und seiner zweitausendjährigen Geschichte, und wir können uns auch etwas darauf zugutehalten, daß uns diesen Kampf niemand abnimmt. Wenn wir diesen Kampf um unser Volk und für unser Volk nicht führen, dann wird ihn uns keiner abnehmen, weil wir die letzten sind, die sich nur diesem Volk gegenüber in der Pflicht sehen und keinen Börsenlobbies und Zentralräten.«
Richter begrüßte sodann unter Applaus die inzwischen eingetroffenen Musikgruppen sowie die anwesenden »Vertretrer des nationalen Widerstandes weit über die Grenzen unseres deutschen Vaterlandes hinaus, aus dem befreundeten Europa« – nämlich Gäste aus Schweden, aus der Tschechischen Republik, aus Italien; außerdem den kroatischen Ex-Diplomaten und Publizisten Tomislav Sunic, den Publizisten Alexander Kamkin aus Rußland und Alberto Torresano aus Spanien. Darüber hinaus an deutscher Prominenz: den sächsischen NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel, den NPD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt (wo im nächsten Jahr Landtagswahlen sind), Matthias Heyder, den zweimaligen »Fast-Bundespräsidenten und Barden« Frank Rennicke sowie – »mit einem extra kräftigen ›Horrido‹« – NPD-Chef Udo Voigt.
Richter schloß mit den Worten: »Unser Land ist uns zu schade, als daß wir es den Minusseelen und Volksverrätern überlassen wollen – die sind nicht Deutschland.
Deutschland – unser Deutschland, das bessere Deutschland, das ewige Deutschland ist dort, wo starke Herzen sind, wir sind Deutschland. Das Pressefest 2010 ist eröffnet!«

Wann kommt die Verschmelzung?

Die weitere Programmfolge des Tages bot zahlreiche Höhepunkte und viele Gelegenheiten, sich entweder im Saal einzufinden, wo es in dichter Folge Diskussionsrunden und Vorträge gab, vor der Bühne, wo fast ununterbrochen Musik dargeboten wurde, oder einfach an einem der vielen Stände, mit denen außer dem gastgebenden DS-Verlag auch zahlreiche andere Gruppen, Händler und Anbieter präsent waren, allen voran die Fraktionen und Untergliederungen der NPD.
Wegen des anhaltenden Regens mußte auch die JN-Diskussionsrunde, die JN-Chef Michael Schäfer und Frank Rennicke bestritten, ins Trockene verlegt werden, wo natürlich viel zu wenig Platz für die zahlreichen Zuhörer war. Wer es trotzdem in den Saal schaffte, konnte einer spannenden Gesprächsrunde beiwohnen, an der neben dem sachsen-anhaltischen NPD-Spitzenkandidaten Matthias Heyder und dem sächsischen NPD-Fraktionschef Holger Apfel auch die beiden Parteivorsitzenden Udo Voigt und Matthias Faust (DVU) teilnahmen; die beiden letzteren kommentierten insbesondere den laufenden Verschmelzungsprozeß zwischen den beiden nationalen Parteien, von dem sich nicht nur Voigt und Faust einen bedeutenden Ruck für das volkstreue Lager in Deutschland erwarten.
Holger Apfel und Matthias Heyder wiederum machten deutlich, wie wichtig es für weitere Wahlerfolge der nationalen Opposition ist, die Öffentlichkeit mit aktuellen Themen in einer zeitnahen, allgemeinverständlichen Sprache anzusprechen. Auch der bevorstehende Wahlkampf in Sachsen-Anhalt werde in dieser Erkenntnis, darüber hinaus aber mit allen verfügbaren Kräften geführt werden, zu denen insbesondere auch die beiden schon existierenden NPD-Landtagsfraktionen in Dresden und Schwerin ihren Beitrag leisten würden.
Weitere Höhepunkte des Tages waren ein Vortrag des bekannten Publizisten und Historikers Dr. Olaf Rose über den »Gefangenen Nr. 7« – Rose ist bekanntlich seit Jahren immer wieder auf Vortragstour mit dem letzten Spandauer Betreuer des früheren »Führer«-Stellvertreters Rudolf Heß unterwegs und konnte auch auf dem DS-Pressefest mit brisanten, in der Öffentlichkeit kaum bekannten Details aus Heß´ Haft im alliierten »Kriegsverbrecher«-Gefängnis aufwarten.
Brisante Hintergrundinformationen gab es auch im Vortrag des kroatischen Ex-Diplomaten Tomislav Sunic, der zum Thema »Wem nützt der Krieg in Irak und Afghanistan?« referierte. Sunic forderte vehement zum Ende der US-Interventionskriege im Irak und am Hindukusch sowie zum sofortigen Abzug der Bundeswehr auf – die zahlreiche Zuhörerschaft quittierte Sunics Ausführungen mit viel Applaus.
Trotz des anhaltenden Regens fanden sich im Laufe des Nachmittags immer noch weitere Gäste auf dem weitläufigen, sehr idyllisch an einem Badesee gelegenen Gelände ein. Vor allem am Abend, als die Bühne dann den Bands gehörte (siehe auch kleiner Kasten), fanden noch jede Menge Privat-Kfz den Weg nach Jänkendorf und erhöhten die Zahl der Gäste nochmals um mehrere hundert.
Die Deutsche Stimme dokumentiert auf dieser Doppelseite Kernpassagen aus einigen der gehaltenen Redebeiträge – sowie zahlreiche Bildeindrücke von einem rundum gelungenen Fest. Der Erfolg ist umso augenfälliger, als angesichts des schlechten Wetters mit viel weniger Besuchern zu rechnen war. Solche Befürchtungen waren unbegründet. Das DS-Pressefest 2010 zeigte vielmehr, daß man auch in wirtschaftlich eher angespannter Zeit sehr wohl ein einschlägiges Publikum mobilisieren kann, wenn die Mischung stimmt. In Jänkendorf bei Niesky war das der Fall.
Die Bilder zum Pressefest 2010:
Fast-Bundespräsident Frank Rennicke
Kämpferische Worte: NPD-Parteivorsitzender Udo Voigt (oben), der sächsische NPD-Fraktionschef Holger Apfel (u.)
JN-Diskussionsveranstaltung im Saal
Die »Ü-Band« war für viele die Überraschung des Abends. Das Repertoire umfaßte viele alte Gassenhauer der Rechtsrockmusik, die professionell und mit viel Spaß vorgetragen wurden. Nach ihrer begeisterten Bühnenpremiere auf dem Pressefest werden die Jungs nun sicherlich noch viele Konzertanfragen bekommen.
»Sturmwehr«: Eine der dienstältesten Kapellen des weißen musikalischen Widerstandes in Deutschland gab sich die Ehre, und ihre energiegeladenen Lieder, die durch die Reihen des Publikums stürmten, ließen das miese Wetter vergessen.
Marco von »Sleipnir« ist ein großes Lob auszusprechen, daß er trotz Beinschiene die lange Fahrt zum Fest auf sich genommen hat. Die bekannten und beliebten Lieder, die er mit seinen Mannen vortrug, wurden lauthals vom Publikum mitgesungen.
Die älteste noch existierende »White Power«-Musikgruppe um den Sänger Ken McLellan spielte zum krönenden Abschluß des Festes. »Brutal Attack« trugen ihre Hymnen wie »Tales of Glory« vor und machten deutlich, daß mit Musik nicht nur alles besser geht, sondern daß unsere Musik auch jung und frisch hält.
Neben Frank Rennicke, der seinen neuen Tonträger vorstellte, spielte auch Sebastian aus Berlin unter seinem Künstlernamen »Fylgien« neue deutsche Balladenmusik. Leider gelang es dem nordischen Schutzgeist auch mit seinen schönsten Liedern nicht, uns vor dem Regen zu schützen.
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